Jahresbilanz der Hypo-Vereinsbank-Niederlassung Weiden/Amberg - Modernisierung der Filialen - ...
"Partner der Unternehmen bei Internationalisierung"

Kerstin Lukas führt die Niederlassung Weiden/Amberg, neben ihr Peter Leberl (verantwortlich für die Niederlassung Mittelfranken/Oberpfalz) und Dirk Friedrich, Leiter Private Banking Oberfranken. Bild: Steinbacher
Weiden/Amberg. (cf) Auch wenn die Filialen Vohenstrauß und Neue Welt in Weiden schließen mussten: "Wir bleiben weiterhin in der Fläche", versicherte Kerstin Lukas, die bei der Hypo-Vereinsbank die Niederlassung Weiden/Amberg leitet. Zu dieser Niederlassung gehören - neben den Häusern Weiden und Amberg - die Filialen in Sulzbach-Rosenberg, Neumarkt sowie im Nürnberger Land Lauf, Altdorf, Feucht und Hersbruck.

Trend zu Sachwerten

Die Filialen in Weiden und Sulzbach-Rosenberg erfreuen sich bereits eines frischen, professionellen "Outfits", in Amberg läuft die Modernisierung. Bis zum Jahresende erwartet Direktorin Lukas auch den Umbau der Filiale Neumarkt.

Die Hypo-Vereinsbank präsentierte bei ihrem Jahrespressegespräch die Zahlen für die "Region Bayern Nord". Sie umfasst weite Bereiche der Oberpfalz, Mittel- und Oberfrankens mit Nürnberg-Erlangen-Fürth bis Bamberg. In diesem Gebiet stieg im vergangenen Jahr das Anlagevolumen (Einlagen und Depotwerte) um 0,5 Prozent auf rund 15 Milliarden Euro. Der Verantwortliche für Mittelfranken/Oberpfalz, Peter Leberl, berichtete von einem Trend zu Sachwerten. So erhöhte sich 2014 das Neugeschäft bei den Immobilien-Finanzierungen um 2,9 Prozent auf 297 Millionen Euro in Bayern Nord.

Internationalisierung

Unverändert zeigt sich das Gesamtvolumen vermögensverwaltender Anlagen bei 924 Millionen Euro. Weil vor allem Unternehmen ihre laufenden Kredite zurückführten und bei Investitionen stärker ihr Eigenkapital einsetzten, sanken die Kredite um 3,2 Prozent auf 6 Milliarden Euro.

"Den Unternehmen in der Region geht es gut", erklärte Leberl. Der Experte berichtete von erheblichen Investitionen in Fernost und auch Südamerika. "Die Internationalisierung nimmt zu." Die Hypo-Vereinsbank wolle - als international vernetzte Universalbank - ein strategischer und verlässlicher Partner der Unternehmen sein. Leberl erwartet in diesem Jahr einen weitgehend stabilen Markt, mit allerdings hohen Schwankungen der Währungen.

Wachsende Digitalisierung

Dirk Friedrich (Private Banking) geht von einer Fortdauer der Niedrigstzinsen bis mindestens 2021 aus. Wegen des Ausbaus des Online-Bankings ("die Kunden fordern uns bei der Digitalisierung") verzichtet die HypoVereinsbank derzeit darauf, Mitarbeiter-Zahlen zu veröffentlichen. Nach Einschätzung von Direktor Leberl gehört die Niederlassung Amberg/Weiden sowohl bei den großen Firmenkunden als auch bei den gewerblichen Betrieben zu den "ersten zwei bis drei Banken am Platz".
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