K+S stoppt Salzproduktion

Der Düngemittel- und Salzproduzenten K+S hat seine Produktion in Hattorf in der Nacht zum Dienstag wie angekündigt heruntergefahren. 1300 Kali-Kumpel mussten bereits die Arbeit einstellen. Bild: dpa
Dem weltgrößten Düngemittel- und Salzproduzenten K+S drohen weitere Produktionseinbußen. Nachdem in der Nacht zum Dienstag begonnen wurde, am Standort Hattorf die Produktion herunterzufahren, naht gegen Ende der Woche auch in Unterbreizbach ein Stopp. "Wir haben dort nur noch Luft für drei bis vier Tage. Dann geht je nach Wasserstand der Werra auch dort nichts mehr und weitere 450 Beschäftigte sind betroffen", sagte K+S-Sprecher Michael Wudonig am Dienstag. In Hattorf konnten 1300 Beschäftigte nicht arbeiten, mangels Möglichkeiten, das anfallende Salzabwasser zu entsorgen. Zum 1. Dezember war eine Genehmigung des Regierungspräsidiums Kassel zum Versenken in den Erdboden ausgelaufen. Nun bleibt nur noch der Fluss Werra, der aber nicht unbegrenzt Salzlauge aufnehmen darf. Ein Stilllegung wegen fehlender Genehmigung sei ein bislang einmaliger Vorgang, erklärte Wudonig.
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