Kanadischer Flugzeug- und Zughersteller streicht erneut weltweit Stellen
Bangen bei Bombardier

Der Flugzeug- und Zugbauer Bombardier kündigt den zweiten Schritt seines Umbaus an. Das kostet wieder tausende Arbeitsplätze. Archivbild: dpa

Montréal/Berlin. Der kanadische Flugzeug- und Bahntechnikhersteller Bombardier setzt seine Umstrukturierung mit weiterem Stellenabbau fort. Rund 7500 Stellen sollten bis Ende 2018 weltweit in Produktion und Verwaltung wegfallen, teilte Bombardier am Freitag in Montréal mit. Etwa zwei Drittel davon seien bei der Zug-Sparte Bombardier Transportation betroffen, sagte deren Präsident Laurent Troger in Berlin. Das wären etwa 5000 Arbeitsplätze.

Wie viele Stellen an den deutschen Standorte Görlitz, Bautzen, Hennigsdorf, Kassel, Mannheim, Siegen und der Zentrale Berlin verloren gehen werden, ist laut Troger noch nicht entschieden. "Zugleich werden wir in anderen Sektoren Personal einstellen", sagte Troger weiter. Im Februar hatte Bombardier Transportation den Abbau von 3200 von damals 39 700 Arbeitsplätzen angekündigt. In Deutschland sollten es 1430 Stellen weniger sein. Das ist nach Unternehmensangaben nahezu in die Tat umgesetzt.
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