Kapital aus dem Netz oder vom Nachbarn

Kleine Unternehmen, Start-ups oder Privatleute bekommen in Europa immer häufiger Geld über alternative Finanzierungsformen. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young und des Center for Alternative Finance der Universität Cambridge hervor.

Demnach sammelten Unternehmen in Europa im vergangenen Jahr 2,96 Milliarden Euro über alternative Finanzierungswege ein. Der Markt hat sich damit innerhalb von zwei Jahren versechsfacht. Besonders beliebt seien Direktdarlehen von Privatpersonen und die Schwarmfinanzierung, das sogenannte Crowdfunding, im Internet. Der Löwenanteil alternativer Finanzierungen entfällt mit einem Volumen von 2,34 Milliarden Euro auf Großbritannien, gefolgt von Frankreich (154 Millionen Euro) und Deutschland (140 Millionen Euro). Dass Crowdfunding & Co in Großbritannien so beliebt sind, wurde unter anderem mit den dortigen weniger strengen Bestimmungen begründet.
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