Karstadt: tiefe Einschnitte auch beim Personal

Karstadt-Interimschef Miguel Müllenbach hat die Belegschaft der Warenhauskette einem Medienbericht zufolge auf tiefe Einschnitte eingestimmt. Die Sanierung werde "einschneidende Veränderungen" nach sich ziehen, nicht zuletzt auch durch "entschiedene Einsparungen von Personal- und Sachkosten", zitierte das Fachmagazin "Der Handel" am Dienstag aus dem Schreiben.

Das zurückliegende Geschäftsjahr habe zu den schwierigsten in der Geschichte von Karstadt gehört, hieß es nach dem Medienbericht weiter. Ein "nach wie vor defizitäres Ergebnis" mache die Notwendigkeit einer harten Sanierung "unausweichlich". Dennoch habe das Unternehmen erstmals seit drei Jahren eine operative Ergebnisverbesserung geschafft, so dass es nun auch mit Hilfe des neuen Eigentümers möglich sei, das Weihnachtsgeschäft und die Sanierung solide zu finanzieren. Ein Karstadt-Sprecher bestätigte die Existenz des Briefs, wollte aber zu den Inhalten keine Stellung nehmen.
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