Kartoffeln ohne Schale kochen
Kurz notiert

Bonn. (dpa) Kartoffeln sollten erst unmittelbar vor dem Kochen ins Wasser gelegt werden. Ansonsten gehen die wasserlöslichen Nährstoffe der Knollen verloren, erläutert der Verbraucherinformationsdienst "aid". Um möglichst viel davon beim Kochen zu erhalten, wird empfohlen, Kartoffeln möglichst ungeschält und im Ganzen zu kochen. Beim Kochen sollte ein Deckel auf dem Topf liegen, um die Garzeit nicht unnötig zu verlängern und um Energie zu sparen. Außerdem bleibt das Aroma dadurch besser erhalten.

Wein nach der Speise aussuchen

Mainz. (dpa) Ein Wein zum Essen darf den Geschmack der Speise nicht überdecken, er soll ihn lediglich betonen. Zu leichten, fettarmen Speisen mit feinen Aromen passt daher ein Wein mit ebenfalls dezenten Aromen am besten. Darauf weist das Deutsche Weininstitut (DWI) in Mainz hin. Zu pochiertem Fisch oder Kalbschnitzel sind ein trockener Kabinettwein von Weißburgunder oder Riesling ideal.

Würzige Speisen lassen sich am besten mit gehaltvollen, kräftigen Weinen kombinieren, die deutliche Fruchtaromen haben und im Barrique-Fass ausgebaut wurden. Zu Gans, Ente oder gebratenen Lamm empfiehlt das DWI trockene Spätlesen von Lemberger oder Spätburgunder.

Sauerkraut liefert Vitamin C

München. (dpa) Der Vitamin-C-Gehalt von Sauerkraut erhöht sich, wenn es schonend erwärmt wird. Es sollte nur leicht bissfest gekocht werden, rät Daniela Krehl, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Denn in Weißkraut steckt sehr viel Ascorbigen, eine Vorstufe von Vitamin C, die erst durch Erhitzen zu Vitamin C wird. Zu langes Kochen würde den Vitamin-C-Gehalt dagegen erheblich senken, weil das Vitamin hitzeempfindlich ist. Eine Portion schonend gegartes Sauerkraut liefert rund ein Viertel der täglich empfohlenen Menge an Vitamin C.

Essen vom Imbiss umfüllen

Erfurt. (dpa) Beim Imbiss gekauftes Essen erwärmen Verbraucher besser nicht in der Menüschale, in der sie die Speise nach Hause transportiert haben. Denn beim Erhitzen könnten sich gesundheitsschädliche Stoffe aus dem Material lösen und ins Essen übergehen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Thüringen hin. Es empfiehlt sich daher, das Essen in ein mikrowellengeeignetes Gefäß umzufüllen. Unbedenklich sind dagegen Lebensmittelverpackungen aus dem Supermarkt, die ausdrücklich zum Aufwärmen in der Mikrowelle gekennzeichnet sind.
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