Kein Fall von höherer Gewalt

Auf Bahnkunden kommt demnächst der nächste Streik zu: In diesem Fall stehen Passagiere nicht ohne Rechte da. Die Deutsche Bahn kann in so einem Fall keine höhere Gewalt geltend machen. Das hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) im September 2013 entschieden (Rechtssache C-509/11). Ab 60 Minuten Verspätung erhalten Bahnkunden 25 Prozent des Reisepreises zurück, ab 120 Minuten sind es sogar 50 Prozent. "Es wird natürlich wieder Kulanzregelungen geben", hieß es am Mittwoch vonseiten der Deutschen Bahn. Bei den vorausgegangenen Streiks umfassten sie zum Beispiel, dass Fahrgäste ihre Fahrkarte und Reservierung kostenlos erstatten lassen können. Außerdem war es teilweise möglich, statt des gebuchten den nächsten - auch höherwertigen - Zug zu nutzen. (dpa)
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