Kein geteilter Abreitsplatz
Früherer Arbeits-Staatssekretär Asmussen geht nicht zur Staatsbank KFW

Berlin/Frankfurt. Der Wechsel von Ex-Arbeits-Staatssekretär Jörg Asmussen zur staatlichen KFW-Bankengruppe ist geplatzt. Der Finanzexperte und frühere Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB) habe sich nicht mit KFW-Chef Ulrich Schröder über eine Aufteilung seines Arbeitsplatzes zwischen Frankfurt und Berlin einigen können, wurde am Donnerstag in Regierungskreisen in Berlin bestätigt. Asmussen wollte sich nicht dazu äußern. Seine Stelle als Staatssekretär von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hatte Asmussen für den neuen Posten schon aufgegeben, ein Rückkehrrecht hat er nicht.

Der 49-Jährige sollte zunächst als Generalbevollmächtigter bei der Bank einsteigen und nach einer Übergangszeit in den Vorstand aufrücken. Asmussen wollte aus familiären Gründen auch in der Berliner Filiale der KFW arbeiten. Schröder habe dagegen auf einer vollen Präsenz am Hauptsitz Frankfurt bestanden, hieß es. Nach Medienberichten soll Asmussen zu viele Sonderwünsche geäußert haben. An anderer Stelle hieß es, er habe nur einen Tag pro Woche von Berlin aus arbeiten wollen. Asmussen war 2011 vom Finanzministerium ins Direktorium der EZB nach Frankfurt gewechselt. 2013 wurde er Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium. Für seinen Wechsel nach Berlin 2013 hatte er familiäre Gründe angegeben. Über einen neuen Job ist derzeit noch nichts bekannt.
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