Kein Streik: Bahn setzt Gespräche fort

Gute Nachricht für die Bahnkunden: Im Tarifkonflikt haben sich der Konzern und die beiden konkurrierenden Gewerkschaften EVG und GDL auf weitere Verhandlungen verständigt. Mit der Lokführergewerkschaft GDL will die Bahn bereits am kommenden Freitag in Berlin weiter verhandeln, mit der EVG soll es am 12. Dezember ein weiteres Treffen geben. "Wir haben damit gezeigt, dass es uns nicht um den Streik an sich geht", erklärte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitagabend in Frankfurt.

Die Bahn hatte der GDL ein 600 Seiten schweres Angebot vorgelegt, das neben den Lokführern nunmehr auch die Zugbegleiter umfasste, nicht aber weitere Berufsgruppen wie Bordgastronomen oder Disponenten. Dies sei nun Sache weiterer Verhandlungen, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber. Er sei weiterhin optimistisch, einheitliche Abschlüsse mit beiden Gewerkschaften erreichen zu können. "Wir sprechen weiter. Das ist die richtige und gute Nachricht", sagte Weber. Die EVG schloss Streiks ihrer Mitglieder bis zum 3. Dezember aus. Weber sagte: "Wir haben jetzt Gelegenheit, darüber nochmal nachzudenken." Er hält eine Einigung vor Weihnachten dennoch weiterhin für möglich: "Die Basis dafür ist unverändert gegeben."
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