Kleine Fische, große Haie

Zur Meldung "Dax klettert auf Allzeithoch" vom 14. Februar merkt ein Leser an:

Die EZB stuft die Inflation im Euro-Raum seit Monaten als zu gering ein und hat deshalb die Finanzmärkte mit Geld geflutet. Nun ist die Inflation zumindest bereits an den Aktienmärkten angekommen. Wann sie bei den Preisen für Güter ankommt, das wissen wir nicht.

Unsere Politiker, die mit Übertreibungen, Manipulationen und Versprechungen von "Visionen" uns das eingebrockt haben, werden nun von der EZB "gerettet". Dass sich allerdings der Bankrott dieses Euro-Gebäudes damit aufhalten lässt, ist fraglich. Wir haben momentan schon den (Zins-)Schaden, aber er könnte noch viel größer werden.

Damit ist aber der Bogen zu dem momentan in Weiden verhandelten Betrugsverdacht gegen Wolfgang S. geschlagen. Griechenland hat sich mit falschen Zahlen Zutritt zum Euro-Raum erschlichen, in dem Statistiken mit Fantastilliarden an die EU weitergeleitet wurden. Bisher ist keiner der verantwortlichen Politiker oder Beamten hierfür zur Rechenschaft gezogen worden. Kleine Fische fängt man, die großen Haie ziehen weiter unverdrossen ihrer Wege.

Erwin Schmidbauer,92280 Mühlhausen
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