Knaus-Tabbert legt positive Zahlen vor
Freude an Campern

Der noch vor wenigen Jahren schwer angeschlagene Knaus-Tabbert-Konzern hat den Weg aus der Krise geschafft. Mit sehr guten Zahlen wartetet die Geschäftsführung in der Jahres-Pressekonferenz am Montag in Bad Griesbach auf. Die Schulden sind getilgt, und die Gesellschafter konnten sich für das Geschäftsjahr 2014 sogar über eine Dividende freuen.

Die Aussichten für die Zukunft beschreibt der Hersteller von Wohnwagen und Reisemobilen als äußerst rosig. Für 2016 wird erstmals ein Umsatz von mehr als 400 Millionen Euro angestrebt, sagte Gesachäftsführer Wolfgang Speck. 2009 hatte man noch 134 Millionen Umsatz gemacht, 2014 waren es 297 Millionen, und für das laufendes Geschäftsjahr rechnet Speck mit 223 Millionen Euro. Allerdings liegt das Unternehmen mit 5026 Auftragseingängen für die ersten fünf Monate bereits um mehr als 20 Prozent über dem Plan. Knaus-Tabbert mit den vier Marken Knaus, Tabbert, Weinsberg und T@B steht bei den Caravans mit einem Marktanteil von 20,2 Prozent in Deutschland auf Platz zwei (hinter Hobby), bei den Reisemobilen mit 11,6 Prozent auf Platz eins.

Das Unternehmen hat die gesamte Produktpalette aufgefrischt und erweitert. Highlight ist ein vollintegrierter Tandem-Achser mit neun Metern Länge, der laut Hersteller den "neuen Liner-Standard" definieren soll. Dieser "Sun i" kommt in zwei Grundrissen und kostet - in diesem Segment günstige - 96 400 Euro. Nach 14 Jahren ebenfalls neu ist der kultige Mini-Wohnwagen T@B, der bei der Stehhöhe um sechs Zentimeter zugelegt hat und jetzt unter anderem eine vollwertige Küche bietet.

Knaus-Tabbert zählt derzeit 1280 Beschäftigte, davon rund die Hälfte am Firmensitz in Jandelsbrunn im bayerischen Wald.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bad Griesbach (4)Juni 2015 (7772)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.