Konsortium übernimmt
Osram verkauft Lampengeschäft an Chinesen

Eine LED-Lampe von Osram. Bild: dpa (Foto: dpa)

München. Nach mehr als einem Jahr hat der Lichtkonzern Osram hat einen Käufer für seine Lampensparte gefunden. Das unter Ledvance firmierende Geschäft gehe an ein Konsortium um den chinesischen LED-Spezialisten MLS, teilte Osram am Dienstag mit. Ebenfalls beteiligt sind die Finanzinvestoren IDG und Yiwu. Osram streicht dafür einen Kaufpreis von über 400 Millionen Euro ein. Darüber hinaus werde Osram in den kommenden Jahren Lizenzzahlungen für die Nutzung von Namensrechten erhalten. Der Abschluss der Transaktion wird unter Vorbehalt der Zustimmung der Aufsichtsbehörden im Laufe des Geschäftsjahres 2017 erwartet.

Das Geschäft mit Neonröhren, Halogen- und LED-Lampen, wie sie in Baumärkten oder im Fachhandel verkauft werden, hatte zuletzt noch über ein Drittel zum Osram-Konzernumsatz beigesteuert. Es stagniert aber und schrieb im vergangenen Jahr wegen des Personalabbaus rote Zahlen. Die Lampensparte beschäftigt in Augsburg, Berlin, Eichstätt und anderen deutschen Standorten noch 2500 Mitarbeiter und im Ausland 7500 Menschen.
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