Konsumgüter-Exporte nach Deutschland überdurchschnittlich gesteigert
Ambiente setzt auf Italien

Platzteller aus Glas werden am Stand von Nachtmann auf der Ambiente in Position gestellt. Vom 12. bis 16. Februar zeigen 4387 Aussteller ihre Produkte. Bild: dpa

Frankfurt. Aufgrund von Bauarbeiten auf dem Gelände fällt die Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente in diesem Jahr etwas kleiner aus. Von Freitag bis Dienstag (12. bis 16. Februar) zeigen 4387 Aussteller aus 96 Herstellernationen ihre Produkte rund um Themen wie Schenken, Genießen und Wohnen. Das teilte die Messegesellschaft am Mittwoch mit. Vor einem Jahr waren auf einer größeren Ausstellungsfläche noch 4811 Aussteller aus 95 Nationen vertreten. Grund für die Flächenverringerung ist der Beginn der Bauarbeiten für eine neue Halle, für die eine Freifläche aus dem Angebot genommen werden musste. Um Qualität und Service aufrecht zu erhalten, habe man auf Umsatz mit zusätzlichen Ausstellern im siebenstelligen Euro-Bereich verzichtet, teilte Messe-Geschäftsführer Stephan Kurzawski mit. Vielen Interessenten habe man absagen müssen und führe Wartelisten. Als Weltleitmesse für Konsumgüter setzt die Ambiente auf eine weiterhin anhaltende hohe Kaufneigung der Konsumenten. Allein in Deutschland gebe es für die Ambiente-typischen Warengruppen ein jährliches Umsatzvolumen von 27,6 Milliarden Euro. Man werde auch von der weiteren Steigerung privater Konsumausgaben bei anhaltend guter Konjunktur profitieren.

Im vergangenen Jahr haben nach Zahlen der IFH Consultants Köln vor allem Elektrokleingeräte für den Haushalt (plus 11,2 Prozent), Uhren (plus 9,4 Prozent) und Lederwaren (plus 8,3 Prozent) über dem Marktschnitt für Konsumgüter von 5,9 Prozent zugelegt.

Impulse sollen auf der Messe vom Partnerland Italien ausgehen, das einer IHF-Studie zufolge seine Konsumgüter-Exporte nach Deutschland in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gesteigert hat. Jede vierte in Deutschland verkaufte Handtasche und jede fünfte Kaffeemaschine stamme aus italienischer Produktion, sagte IHF-Expertin Susanne Eichholz-Klein.
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