Konzern legt Konzept zur Arbeitszeitverkürzung vor
Angebot der Post

Zum Auftakt der Tarifverhandlungen hat die Deutsche Post ein Konzept zur Arbeitszeitverkürzung vorgelegt. "Wir haben die Forderung der Gewerkschaft nach einer Verkürzung der Wochenarbeitszeit für die 130 000 Tarifbeschäftigten von 38,5 auf 36 Wochenstunden aufgegriffen und wollen diese weiter flexibilisieren", sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Bonn. Dazu gehört je nach Wunsch eine weitere Verringerung oder eine Aufstockung. Die Verdi-Forderung nach vollem Lohnausgleich klammerte der Konzern aus. Entsprechend verärgert reagierte Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Koscis. Damit sei in der ersten Runde keine Grundlage für konstruktive Verhandlungen gefunden worden. Die Gewerkschaft hält der Post vor, mit der Gründung von regionalen Gesellschaften im Paketgeschäft gegen Vereinbarungen über die Fremdvergabe in der Paketsparte zu verstoßen.
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