Konzern steigert 2014 Umsatz und Ergebnis
Conti stemmt sich gegen Russland-Krise

Der Autozulieferer Continental hat trotz Russland-Krise und einer durchwachsenen Wirtschaftsentwicklung in Europa seine Geschäfte ausgebaut. Der Umsatz im vergangenen Jahr verbesserte sich von 33,3 Milliarden auf 34,5 Milliarden Euro. Das teilte das Unternehmen am Montag in Hannover mit. "Alles in allem haben wir im zurückliegenden Jahr unseren Erfolgsweg trotz der Wachstumsschwäche in Europa, Russland und Südamerika konsequent fortgesetzt", erklärte Vorstandschef Elmar Degenhart.

Für Conti soll der Aufwärtstrend auch 2015 anhalten: Der Konzernchef rechnet mit einer leicht steigenden weltweiten Pkw-Produktion und kalkuliert auf dieser Basis für den Konzern mit einem Umsatzzuwachs auf mehr als 36 Milliarden Euro.

Einzelheiten und die kompletten Zahlen wird Conti allerdings erst am 5. März auf seiner Bilanzpressekonferenz vorlegen. Am Montag beschränkte sich der Konzern auf einen groben Überblick: So stieg das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis (Ebit) von gut 3,7 Milliarden auf mehr als 3,8 Milliarden Euro. Der Konzern profitiert von der weltweit steigenden Fahrzeugproduktion und der höherwertigen Technik, die in Neuwagen verbaut wird.

Einen Dämpfer mussten die Niedersachsen allerdings beim Geschäft mit der Elektromobilität verkraften, welches sich schlechter entwickelte als gedacht.
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