Kosten bei Konten im Ausland
Kurz notiert

München.(dpa) Im Erbfall kann es teuer werden, Konten im Ausland zu haben. Das betreffe vor allem mögliche Abwicklungskosten, teilt das Deutsche Forum für Erbrecht in München mit. So müsse beispielsweise in Italien die Bank bei einem Guthaben von mehr als 25 000 Euro das Konto sperren, bis die Erbschaftsmeldung bei der Zentralbehörde in Rom durchgeführt wurde. Das gehe in der Regel nur über einen italienischen Rechtsanwalt oder Notar, was mit entsprechenden Kosten verbunden ist. In Sachen Erbschaftsteuer ist das Auslandskonto weniger häufig ein Problem. Eine Ausnahme sind zum Beispiel spanische Konten: Hier würde im Erbfall eine Doppelbesteuerung in Spanien und Deutschland drohen. Das Erbschafts-Forum rät deshalb, Konten im Ausland am besten noch vor dem Erbfall aufzulösen.

Invalidität fristgemäß melden

Düsseldorf. (dpa) Wer seine Unfallversicherung in Anspruch nehmen will, muss bestimmte Fristen beachten. Wollen Versicherte einen bleibenden Schaden geltend machen, muss dieser innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten sein, heißt es in einem Ratgeber der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Außerdem muss die Invalidität innerhalb von 15 Monaten von einem Arzt schriftlich festgestellt und beim Versicherer geltend gemacht worden sein. Verpassen Versicherte diese Frist, dürfe die Versicherung eine Zahlung verweigern.
Weitere Beiträge zu den Themen: Nordrhein-Westfalen (2260)Mai 2015 (7908)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.