Kostenpflichtige Gewinnzusagen
Kurz notiert

Rostock.(dpa) Die Nachricht klingt gut: 988 880 Euro soll der Empfänger des Briefs in einer Lotterie in Spanien gewonnen haben. Bestätigt werde das durch ein angeblich notariell beglaubigtes Schriftstück, erklärt die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern. Aus Sicherheitsgründen soll der Gewinn aber versichert worden sein. Der Haken: Anfallende Steuern und Kosten können deshalb angeblich nicht mit dem Gewinn verrechnet werden. Empfänger solcher Schreiben sollten kein Geld überweisen, empfehlen die Verbraucherschützer. Auch persönliche Daten oder Kontoverbindungen sollten nicht weitergegeben werden. Grundsätzlich gilt: Offiziell zugelassene in- und ausländische Lotterieveranstalter verlangen von den Gewinnern nie eine Vorauszahlung von Bearbeitungsgebühren oder dergleichen für die Auszahlung von Lotteriegewinnen.

Parkscheibe am Seitenfenster gültig

Lüdinghausen/München.(dpa) Eine Parkscheibe im Auto muss für Kontrolleure gut sichtbar sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob die blau-weiße Parktafel an der Frontscheibe liegt oder an einem der hinteren Seitenfenster. Darauf weist der ADAC hin. Der Automobilclub bezieht sich auf eine Entscheidung des Amtsgerichts Lüdinghausen. Im verhandelten Fall hatte ein Mitarbeiter der Ordnungsbehörden nur die Frontscheibe eines Pkw kontrolliert. Die Sicht auf das linke hintere Seitenfenster war durch ein Beet eingeschränkt. Dort befand sich die Parkscheibe. Trotz der Sichtbehinderung hätte der Kontrolleur nach Angaben des Gerichts die Uhrzeit ohne größere Mühe ablesen können. Laut Straßenverkehrsordnunug muss die kleine Parktafel von außen "gut lesbar angebracht sein" und für die Dauer der zulässigen Parkzeit gelten.
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