Kühlschrank monatlich reinigen
Verbrauchernotizen

München.(dpa) Mit den Lebensmitteln gelangen Keime und Krankheitserreger wie Salmonellen in den Kühlschrank - und der kann zur Brutstätte für diese werden. Daher rät Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern, den Kühlschrank mindestens einmal im Monat zu reinigen. Milde Essig- und Allzweckreiniger reichen, Desinfektionsmittel sind nicht nötig. Nicht nur die Einlagescheiben und Innenwände, sondern auch die Dichtungslippen und andere schwer zugängliche Stellen müssen sauber sein. Mikroorganismen lassen sich besonders gerne dort nieder, wo Kondenswasser sich sammelt - etwa in der Ablaufrinne an der Rückwand.

Beim Putzen des Kühlschranks sollte man nicht dessen Außenseite vergessen. Denn kann die Abluft vom Gerät nicht gut durch die Lüftungsgitter und die Schlitze abziehen, kommt es zum Wärmestau. Daher rät die Initiative "Hausgeräte+", diese sauber und frei von Gegenständen zu halten, damit die Luft zirkulieren kann. Das kann Stromkosten sparen.

Haftung bei Nachbarschaftshilfe

Koblenz.(dpa) Wer seinem Nachbarn hilft, muss keine Sorge haben, bei möglichen Schäden sofort zu haften. Denn bei solchen Gefälligkeitsverhältnissen gebe es eine Haftungsbegrenzung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, entschied der "Neuen juristischen Wochenschrift" zufolge das Oberlandesgericht Koblenz. Handeln Nachbarn bei ihrem Hilfseinsatz hingegen nur leicht fahrlässig, müssen sie für den entstandenen Schaden nicht aufkommen.

In dem Fall hatte der Beklagte während des Kuraufenthalts seines Nachbarn den Garten gewässert. Nach der Bewässerung des Rasens drehte er nur die am Schlauch befindliche Spritze zu. In der folgenden Nacht löste sich der weiterhin unter Wasserdruck stehende Schlauch aus der Spritze, und das Wasser bahnte sich seinen Weg in das Untergeschoß des Hauses. Die Sanierungskosten in Höhe von rund 11 500 Euro übernahm die Gebäudeversicherung. Diese wollte das Geld allerdings vom hilfsbereiten Nachbarn zurückhaben. Ohne Erfolg: Der Nachbar habe in diesem Fall lediglich leicht fahrlässig gehandelt. Zwar habe er den Wasserhahn nicht zugedreht. Dennoch habe er nicht vorhersehen können, dass sich der Schlauch aus der Spritze lösen wird. Auch habe er nicht vorhersehen können, dass sich das Wasser von außen den Weg ins Untergeschoss bahnt. Denn der Schlauch lag außerhalb des Hauses.
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