Kuka fordert Zusagen für Standorte
Gespräche mit Chinesen kommen voran

Auf der Messe Automatica in München zeigt Kuka einen Roboter, der ein Glas Weißbier einschänkt. Auf der Messe präsentieren sich noch bis Freitag 839 Aussteller, darunter 20 aus China. Bild: dpa

Augsburg. In den Übernahme-Verhandlungen mit dem chinesischen Midea-Konzern pocht der Augsburger Roboterbauer Kuka auf langfristige Arbeitsplatz- und Standortzusagen. Derzeit liege in den Gesprächen das Hauptaugenmerk auf einer Investorenvereinbarung mit einer langen Laufzeit, erfuhr die dpa aus Aufsichtsratskreisen. Das Kontrollgremium hatte am Dienstag getagt. Dabei seien in einer "sehr ruhigen und konstruktiven Atmosphäre" alle Beschlüsse zum weiteren Vorgehen beim Midea-Angebot einstimmig gefasst worden. Kuka-Chef Till Reuter informierte die Aufsichtsräte über den Stand der Gespräche mit den Chinesen. Diese verliefen "intensiv, aber konstruktiv", hieß es weiter. Midea bietet 115 Euro je Kuka-Aktie und bewertet das Unternehmen mit knapp 4,6 Milliarden Euro. Es wird damit gerechnet, dass das Kuka-Management bis Ende des Monats eine Empfehlung an die Aktionäre abgibt.

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