Lange Zeit der Schummelei
Mitsubishi manipulierte Werte seit 1991

Tokio. Der Skandal des japanischen Autobauers Mitsubishi Motors um manipulierte Verbrauchswerte bei Kleinstwagen reicht weiter zurück als gedacht. Der Autobauer hat eine unzulässige Testmethode bereits seit dem Jahr 1991 benutzt, wie das Unternehmen dem Transportministerium in Tokio am Dienstag mitteilte. Mitsubishi Motors hatte die Manipulationen an Kleinstwagen kürzlich gestanden, den Beginn zunächst aber auf das Jahr 2002 datiert. Betroffen seien 625 000 Autos für den heimischen Markt. 468 000 Autos davon wurden für den Konkurrenten Nissan Motor gebaut. Nissan hatte die Manipulation der Verbrauchswerte entdeckt.

Experten, die nicht dem Konzern angehören, sollen dem Skandal nun auf den Grund gehen. Die Fertigung sowie der Verkauf der betroffenen Modelle wurde bereits gestoppt. Es ist nicht der erste Skandal bei Mitsubishi. Vor mehr als einem Jahrzehnt hatte der Konzern gestanden, jahrzehntelang Defekte an Fahrzeugen systematisch vertuscht zu haben.
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