Lufthansa: Noch mehr Streit um Betriebsrenten

Kurz vor dem drohenden Streik der Lufthansa-Flugbegleiter macht eine weitere Berufsgruppe Front gegen den angestrebten Umbau der Betriebsrenten. "Wir wollen das jetzige Niveau der betrieblichen Altersversorgung erhalten und auch für Neueingestellte zugänglich machen", teilte die Verdi-Verhandlungsführerin Christine Behle vor den für Donnerstag angesetzten Verhandlungen für rund 33 000 Beschäftigten am Boden mit.

Beides sei mit den vorliegenden Vorschlägen der Lufthansa nicht gewährleistet, sagte sie am Dienstag. Eine Umstellung auf feste Beiträge des Unternehmens anstelle der bislang in der absoluten Höhe garantierten Betriebsrenten werde Verdi nicht mitmachen, kündigte Behle an. Das Zinsrisiko dürfe nicht auf die Arbeitnehmer zu einem Zeitpunkt abgewälzt werden, an dem niemand sagen könne, wie lange das aktuelle Niedrigzinsniveau noch anhalte. Der Dax-Konzern müsse für die häufig nicht üppig bezahlten Mitarbeiter eine Mindestverzinsung garantieren.
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