Lufthansa: Schlichtung nach schwierigem Jahr

Die früheren Spitzenpolitiker Friedrich Merz (CDU) und Herta Däubler-Gmelin (SPD) sollen im festgefahrenen Tarifkonflikt von rund 19 000 Lufthansa-Flugbegleitern schlichten. Das Unternehmen und der Vorsitzende der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, teilten dies am Freitag mit.

Die Tarifparteien hatten sich zuvor nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen können. In der Schlichtung geht es um das System von Betriebs- und Übergangsrenten bei dem Luftverkehrskonzern. Die Lufthansa will weg von festen Rentenzusagen und nur noch vorher festgelegte Zuschüsse zahlen.

Wie die Lufthansa weiter mitteilte, will sie ihren Aktionären nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2014 die Dividende streichen. Nach deutscher Rechnungslegung (HGB) hat der Konzern einen Verlust von 732 Millionen Euro eingeflogen. Im Vorjahr gab es noch einen Gewinn von 407 Millionen Euro. Das operative Ergebnis nach internationalen Regeln lag bei einem unveränderten Umsatz von 30 Milliarden Euro bei 954 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 55 Millionen Euro.
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