Microsoft wirft Ballast ab

Microsoft gibt den Großteil seines Geschäfts mit Online-Werbung an den Internet-Konzern AOL ab. Dieser werde für Microsoft künftig in neun Ländern (darunter Deutschland) das Geschäft mit Banner-Werbung sowie Video-Anzeigen und Werbung auf mobilen Geräten verwalten und verkaufen, erklärten die Unternehmen nach US-Börsenschluss am Montag. Dazu gehören Plattformen wie MSN, Outlook, Skype sowie Apps. Im Gegenzug wird Microsofts Suchmaschine Bing für zehn Jahre bei AOL eingesetzt. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg sollen auch rund 1200 Microsoft-Mitarbeiter zu AOL wechseln. AOL wurde gerade von Verizon übernommen.

Zugleich steigt Microsoft aus der Datenerfassung für eigene digitale Karten aus. Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber übernimmt ausgewählte Technologie für Straßenaufnahmen und 3D-Bilder, ein Rechenzentrum sowie Kameras und einige Patente. Den Berichten zufolge sollen rund 100 Mitarbeiter von Microsoft zu Uber wechseln. Zu welchem Preis der Bereich an Uber gehen soll, wurde nicht genannt.
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