Minus für Siemens, Plus für Merck

Aktien: Sorgen um ein sinkendes Wirtschaftswachstum in China haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenauftakt ins Minus befördert. Der Dax verlor am Montag 0,51 Prozent auf 9749,54 Punkte. Für den MDax ging es um 0,46 Prozent auf 16 215,14 Punkte nach unten. Beim TecDax stand ein Minus von 0,16 Prozent auf 1250,60 Punkte zu Buche. Beim G20-Treffen am Wochenende hatte sich die chinesische Regierung gegen größere Konjunkturhilfen ausgesprochen. Ferner hatten die Teilnehmer vor Finanzmarktrisiken gewarnt.

Unter den Einzelwerten im Dax sorgten Übernahmepläne von Siemens und Merck KGaA für Gesprächsstoff. So will Merck das US-Unternehmen Sigma-Aldrich für 17 Milliarden Dollar kaufen. Anleger feierten die Aussicht, dass mit dem Deal einer der führenden Anbieter in der weltweit 130 Milliarden US-Dollar schweren sogenannten Life-Science-Industrie entstehen würde. Die Papiere des Chemie- und Pharmakonzerns gingen als Tagessieger im Dax mit plus 4,35 Prozent aus dem Handel.

Siemens will den US-Kompressoren-Hersteller Dresser-Rand für etwa 5,8 Milliarden Euro übernehmen. Die Transaktion sei zwar teuer, erfolge aber im Einvernehmen mit dem Management von Dresser-Rand, sagte Analyst Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank. Die Papiere verloren letztlich 0,45 Prozent.

Der Eurostoxx 50 sank um 0,48 Prozent auf 3257,48 Punkte. Beim Handelsschluss in Europa stand an der Wall Street der Dow Jones Industrial im Minus.

Renten:Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere fiel von 0,87 Prozent am Freitag auf 0,82 Prozent. Der Rex stieg um 0,23 Prozent auf 137,58 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,16 Prozent auf 148,91 Punkte.

Euro:Der Kurs des Euro fiel. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,2845 (Freitag: 1,2852) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7785 (0,7781) Euro. (dpa)
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