Museen verbieten Selfie-Stangen
Kurz notiert

Washington.(dpa) Touristen benutzen sie, um mit dem Smartphone Fotos von sich selbst zu machen: sogenannte Selfie Sticks. Doch viele berühmte Museen in den USA verbieten diese Stangen mittlerweile, berichtet die "Washington Post" online. Dazu zählen zum Beispiel das Museum of Modern Art in New York und das Getty Center in Los Angeles. In der National Gallery of Art in Washington werden Selfie-Stangen wie Stative, Schirme und Rucksäcke behandelt, die ebenfalls nicht mit in die Ausstellungen genommen werden dürfen. Dadurch soll die Kunst geschützt werden, sagte eine Museumssprecherin der Zeitung.

Vollformat für tiefen Blick ins All

Düsseldorf. (za) Nikon hat eine Spiegelreflexkamera speziell für die Fotografie des Nachthimmels aufgelegt. Die D810A wurde für die Astrofotografie optimiert. Ihr angepasstes Infrarot-Sperrfilter lässt laut Hersteller die vierfache Menge der sogenannte H-alpha-Spektrallinie durch. Dieser tiefrote Wellenlängenbereich ist entscheidend bei der Fotografie vieler interstellarer Gaswolken. Deren Licht wird von herkömmlichen Tiefpassfiltern geblockt.

Mit einem modifizierten Tiefpassfilter ist die Nikon D810A für Astrofotografen entwickelt worden. Bild: Nikon
Auch einige Funktionen des Basismodells D810 wurden angepasst. Neu ist ein manueller Langzeitbelichtungsmodus mit vorwählbaren Zeiten von bis zu 900 Sekunden. Im Live-Modus gibt es eine virtuelle Belichtungsvorschau für die Langzeitbelichtung. Nikon gibt 3799 Euro als unverbindliche Preisempfehlung für die D810A an. Konkurrent Canon hatte 2012 die Eos 60Da vorgestellt, ebenfalls mit modifiziertem Tiefpassfilter, jedoch mit einem Sensor im APS-C-Format. Zudem rüsten spezialisierte Werkstätten Spiegelreflexkameras um, indem sie die Tiefpassfilter tauschen.

Pentax-DSLR wetterfest

Hamburg.(dpa) Ricoh Imaging hat mit der Pentax K-S2 eine kleine wetterfeste Spiegelflexkamera mit APS-C-Sensor vorgestellt. Sie hat eine Sensorauflösung von 20 Megapixeln, Live View und einen dreh- und schwenkbaren Drei-Zoll-Monitor. Die Belichtungszeiten reichen von 1/6000 Sekunde bis hin zu 30 Sekunden, Videos werden in Full-HD-Auflösung aufgezeichnet. Interessant ist der Aufbau des Gehäuses. Rund 100 Dichtungen sollen Staub und Wasser bis hin zu starkem Regen draußen halten.

Das mitgelieferte 18-50-Millimeter-Objekt (F4-5.6) ist staub- und wassergeschützt. Per WLAN und NFC kann die Kamera ihre Daten auch drahtlos übertragen. Smartphonebesitzer haben die Möglichkeit, die K-S2 mit ihrem Gerät fernzusteuern. Dabei lässt sich auch das Sucherbild auf dem Smartphonedisplay anzeigen. Die Pentax K-S2 ist ab Mitte März für rund 800 Euro zu haben.
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