Nach Übernahme von Alcatel-Lucent
Nokia streicht tausende Arbeitsplätze

In Deutschland soll sich der Stellenabbau voraussichtlich auf alle Standorte auswirken. Bild: dpa

Espoo. Nach der Übernahme des Konkurrenten Alcatel-Lucent setzt der Telekom-Ausrüster Nokia ein Sparprogramm mit dem Abbau tausender Arbeitsplätze in Gang. So sollen in Deutschland bis 2018 rund 1400 Jobs gestrichen werden, in Finnland seien es 1300, teilte Nokia am Mittwoch mit. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg sollen weltweit 10 000 bis 15 000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Nokia kam Ende 2015 zusammen mit den Neuzugängen von Alcatel-Lucent auf rund 106 000 Mitarbeiter weltweit.

Die Streichungen würden vor allem die Bereiche treffen, in denen es Überschneidungen zwischen Nokia und Alcatel-Lucent gebe. In Deutschland werde sich der Stellenabbau voraussichtlich auf alle Standorte auswirken, hieß es. Das Land solle aber ein Forschungs- und Entwicklungsstandort für Nokia bleiben. Rund 1250 Jobs sollen bereits bis Ende 2017 gestrichen werden.
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