Netz von Wasserstoff-Stationen soll bis 2023 erweitert werden
400 neue Tankstellen

Um Autos mit alternativen Antrieben voranzubringen, soll ein Netz von Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland aufgebaut werden. Mit Investitionen von 400 Millionen Euro sollen bundesweit rund 400 Stationen bis 2023 entstehen.

Dafür gründeten der Autobauer Daimler, die Tankstellenbetreiber Total, Shell und OMV sowie die Gasehersteller Linde und Air Liquide ein Gemeinschaftsunternehmen namens H2 Mobility Deutschland mit Sitz in Berlin, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Derzeit gibt es 19 öffentliche Wasserstoff-Stationen und 14 500 herkömmliche Tankstellen. Brennstoffzellen mit Wasserstoff gelten als vielversprechende Fahrzeugtechnologie. E-Autos mit Wasserstoff seien schnell aufgetankt und hätten große Reichweiten - nach Branchenangaben bis zu 400 Kilometer.

Wasserstoff-Fahrzeuge gelten noch als zu teuer für einen Durchbruch auf dem Markt. Der Bund will die Forschung bis 2018 mit weiteren 161 Millionen Euro fördern. Von 2008 bis 2016 stellen Bundesregierung und Industrie 1,4 Milliarden Euro bereit.
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