Neues VW-Werk eröffnet
Crafter wird in Polen gebaut

Vorstände der Volkswagen AG und des VWN-Markenvorstands sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft stehen im sogenannten Lichttunnel des neuen Volkswagen-Werks im polnischen Wrzesnia. Die Fabrik wurde in nur knapp zwei Jahren erbaut. Hier wird ab sofort das neue Modell des Lieferwagens Crafter produziert. Bild: dpa

Wrzesnia/Hannover. Der Volkswagen-Konzern hat am Montag seine 121. Fabrik in Betrieb genommen. Das Werk im westpolnischen Wrzesnia (deutsch: Wreschen) baut von nun an den neuen VW-Großtransporter Crafter sowie das baugleiche Modell TGE für die Konzerntochter MAN. Die Fabrik stellt nach VW-Angaben mit gut 800 Millionen Euro Kosten die bisher größte aus dem Ausland stammende Investition in Polen dar. Sie soll 3000 Menschen Arbeit geben - plus vielen weiteren Jobs bei den Zulieferern und Dienstleistern im Umfeld des Werkes.

Volkswagens Nutzfahrzeug-Vorstand Andreas Renschler sowie der Chef der leichten VW-Nutzfahrzeuge (VWN), Eckhard Scholz, lobten die große Teamarbeit in Polen. Neben dem Neubau der Fabrik habe es auch die Doppelbelastung der parallelen Crafter-Neuentwicklung gegeben. VW hatte den alten Crafter beim Konkurrenten Daimler bauen lassen.
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