Nur geringes Minus für Lufthansa

Aktien: Der eskalierende Konflikt zwischen Griechenland und der Euro-Gruppe hat den Dax am Freitag ausgebremst. Zum Handelsstart schrammte der deutsche Leitindex noch haarscharf an einem neuen Rekordhoch vorbei, bevor es abwärts ging. Druck kam am Nachmittag auch von den schwachen US-Börsen. Der Dax schloss 0,41 Prozent tiefer bei 10 694,32 Punkten. Auch für den MDax ging es abwärts. Er schloss 0,32 Prozent tiefer bei 18 594,14 Punkten. Dagegen schaffte der TecDax ein Kursplus von 0,58 Prozent auf 1496,59 Punkte.

Im Dax rutschten die Vorzugsaktien von Volkswagen mit minus 2,87 Prozent ans Ende. Die Papiere des Autobauers zeigten besonders gut die Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende, sagte ein Händler. Die Aktien der Deutschen Telekom gehörten mit minus 1,32 Prozent zu den größten Verlierern. Ein Börsianer sah die Ergebnisse der Mobilfunk-Auktion in den USA als mögliche Belastung. Dort hatte der verzweifelte Kampf um Mobilfunk-Kunden den Preis für neue Frequenzen auf einen Rekordwert getrieben. Zu den Bietern gehörte die Telekom-Tochter T-Mobile US. Die Papiere der Lufthansa hielten sich indes mit minus 0,07 Prozent deutlich besser als der Dax. Nachrichten eines Konkurrenten sorgen einem Händler zufolge für Fantasie: Die Airline-Holding IAG bekommt einen mit Qatar Airways einen finanzkräftigen Investor.

Der Eurostoxx 50 verlor 0,60 Prozent auf 3351,44 Punkte. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stand beim Börsenschluss in Europa deutlich in der Verlustzone.

Renten:Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere fiel auf 0,28 (Vortag: 0,29) Prozent. Der Rex verharrte bei 140,03 Punkten. Der Bund-Future gewann 0,56 Prozent auf 159,43 Punkte.

Euro:Der Kurs des Euro ist am Freitag gefallen. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1305 (Donnerstag: 1,1315) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8846 (0,8838) Euro. (dpa)
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