Nur neun Beschwerden über verbogene I-Phones
Apple weist Vorwürfe zurück

Apple hatte bereits am ersten Wochenende über zehn Millionen Geräte der beiden neuen Modelle I-Phone 6 und I-Phone 6 Plus verkauft. Bild: dpa
Apple weist Zweifel an der Stabilität seines neuen großen I-Phone-Modells zurück. Lediglich neun Kunden hätten sich bisher über verbogene Geräte des Modells I-Phone 6 Plus beschwert, erklärte der Konzern. Die Gehäuse der Geräte seien aus festem Aluminium hergestellt und auf Belastungsfähigkeit getestet worden. Sie seien zudem an mehreren Stellen mit Titan und rostfreiem Stahl verstärkt. In den vergangenen Tagen hatte es im Internet Berichte über I-Phones gegeben, die sich in der Hosentasche verformt hätten. Außerdem sorgte ein Video für Aufsehen, in dem ein I-Phone 6 Plus mit Händen gebogen wurde.

In einem ungewöhnlichen Schritt für den traditionell geheimniskrämerischen Konzern erlaubte Apple zudem einigen Journalisten Einblicke in sein Labor in Cupertino, wo die Stabilität der I-Phones geprüft wird. Wenn ein Nutzer sehr viel Kraft an einigen nicht für den Alltag typischen Stellen anwende, könne das I-Phone verbiegen, erklärte Apples Chef für Geräte-Entwicklung, Dan Riccio. "Am Ende ist es so, dass wenn man genug Kraft aufwendet, um ein I-Phone - oder jedes andere Telefon - zu verbiegen, es sich verformen wird", sagte Riccio.

Apple bekam auch die Probleme bei seinem I-Phone-Betriebssystem I-OS in den Griff. Das Unternehmen stellte die Version I-OS 8.0.2 zur Verfügung, die nach ersten Testberichten bisherige Fehler behebt.
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