Oculus greift bei Gebrauch der Virtual-Reality-Brille Rift alle Inhalte ab
Umfangreiche Datensammlung

Auf der Cebit 2015 konnte die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift getestet werden. Archivbild: dpa

Berlin. Die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift hat offenbar sehr rigide Nutzungsbedingungen. Neben dem Verzicht auf bestimmte Rechte, unzähligen Gründen für die Stilllegung eines Nutzerkontos und der weitreichenden Sammlung von personen- und nutzungsbezogenen Daten räumt sich das Unternehmen umfangreiche Nutzungsrechte für über die Plattform erstellte Inhalte ein. Wie aus den Nutzungsbedingungen hervorgeht, erhält Oculus und damit auch die Mutterfirma Facebook die kompletten Nutzungsrechte für jegliche Form von nutzergeneriertem Inhalt - kostenlos. Wie "gizmodo.com" berichtet, erhebt Oculus außerdem Informationen über Interaktionen mit Spielen, Filmen oder Apps, die spezifische Nutzung der Brille inklusive detaillierten Daten über verwendete Computer und IP-Adressen sowie Standortdaten. Auch Bewegungsdaten des Nutzers werden erfasst, während mit der Brille Filme geschaut werden oder gespielt wird. Das Ziel: Personalisierte Werbung und Auswertung der Nutzerreaktion auf Marketingkampagnen - das schreibt Oculus sehr unumwunden in seinen Nutzungsbedingungen.

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