OECD erwartet Dämpfer für Weltwirtschaft

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat wegen der Flaute in wichtigen Schwellenländern ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft gesenkt. "Die globalen Wachstumsaussichten haben sich leicht abgeschwächt, und der Ausblick wird von wichtigen Unsicherheiten überschattet", sagte Catherine Mann, Chefvolkswirtin der OECD, am Mittwoch in Paris. Gegenüber ihrer Einschätzung vom Juni hat die OECD die Aussichten fast aller Länder für das kommende Jahr nach unten korrigiert. Das weltweite Wachstum soll 2016 bei 3,6 Prozent liegen (minus 0,2 Punkte). Für das laufende Jahr rechnet die OECD mit einem globalen Wachstum von 3,0 Prozent (minus 0,1). Als Begründung für die trüberen Prognosen nannte die OECD einen "stagnierenden Welthandel" und "sich verschlechternde Bedingungen an den Finanzmärkten". Chefvolkswirtin Mann zeigte sich vor allem besorgt über die Geldpolitik in den USA.
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