Ölpreise drehen nach monatelangen Topwerten ins Minus
Höhenflug beendet

New York/London/Wien. Die Klettertour der Ölpreise hat am Donnerstag zumindest vorerst ein Ende gefunden. Experten des Bankhauses Metzler sahen in dem jüngsten Preisrückgang eine Gegenbewegung zu den schnellen Zuwächsen zuvor. Die Aufwärtsbewegung im Vorfeld sei durch massive Fondskäufe mitverursacht worden, so die Analysten.

Wesentlicher Treiber sei dabei der Anlagenotstand angesichts extrem niedriger Zinsen. Auch Hedgefonds hätten zuletzt kräftig mitgemischt.

Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 51,89 US-Dollar und damit 62 Cent weniger als am Vortag. Für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli mussten 50,75 Dollar gezahlt werden und damit 45 Cent weniger als am Vortag. Zuvor hatte der Brent-Preis am Donnerstag den höchsten Stand seit Oktober 2015 bei 52,86 Dollar erreicht. Der WTI-Preis war zwischenzeitlich mit 51,67 Dollar so teuer wie zuletzt im Juli 2015.
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