Olaf Berlien sieht Konzern auf richtigem Weg
Osram wartet auf Gebote für Lampengeschäft

München. Die Verkaufspläne für das Osram-Lampengeschäft werden konkreter. In den kommenden Wochen erwarte man bindende Gebote für die Sparte, die derzeit ausgegliedert wird, sagte Osram-Chef Olaf Berlien am Mittwoch in einer Telefon-Konferenz. Unter den Bietern seien sowohl Finanzinvestoren als auch strategische Investoren.

Osram kämpft seit langem mit dem Wandel auf dem Lichtmarkt, weg von der Glühbirne und hin zur LED-Technik. Deshalb hatte Berlien die Auslagerung des traditionellen Geschäfts mit Lampen - darunter Energiespar- und Halogenlampen, aber auch LED-Lampen - in eine eigenständige Tochter auf den Weg gebracht. Neben einem Verkauf sind auch Joint Ventures mit Partnern sowie eine Abspaltung des Geschäfts über die Börse als Optionen für die Sparte im Gespräch. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres (30. September) stieg der Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Überschuss um knapp 3 Prozent auf 80 Millionen Euro. Der Umsatz legte um knapp 2 Prozent auf 1,43 Milliarden Euro zu.
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