Oligarch verklagt RWE

Dem kriselnden Versorger RWE steht juristischer Ärger ins Haus: Der russische Oligarch Leonid Lebedew verklagt den Konzern und dessen früheren Vorstandschef Jürgen Großmann wegen eines 2008 geplatzten Geschäfts auf Schadenersatz in hoher dreistelliger Millionenhöhe. Der Prozess beginnt am 12. Februar.

2008 sei RWE von dem fest eingeplanten Geschäft - dem Kauf eines russischen Stromversorgers" - zurückgetreten, kritisierten die Russen. Damals hatte Lebedews Unternehmen Sintez aber bereits die Mehrheit an dem Versorger ersteigert und durch den Rückzug der Deutschen einen wirtschaftlichen Schaden erlitten, behaupten die Kläger. Der eingeklagte Betrag beträgt laut dem Gerichtssprecher 691 Millionen Euro. RWE wollte sich zu dem Prozess nicht äußern, wies aber darauf hin, dass es in dem Streit ein privates Schiedsgerichtsverfahren gegeben habe. Dieses habe RWE gewonnen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Essen (341)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.