Peking: Keine Dumpingpreise
China wehrt sich im Stahl-Streit

Peking. China hat Vorwürfe zurückgewiesen, die Stahlindustrie des Landes greife mit Dumpingpreisen Konkurrenten in Europa und anderen Teilen der Welt an. "Der größte Teil unsere Stahlproduktion wird auf dem heimischen Markt verbraucht", sagte der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, Shen Danyang, am Dienstag in Peking. Die Regierung subventioniere die eigene Stahlindustrie nicht, um den Export des Landes zu befeuern. Ursache für die Probleme der globalen Stahlindustrie sei vor allem die schwache Weltwirtschaft, sagte der Sprecher weiter. Europäische Stahlkonzerne und auch die EU-Kommission warfen China zuletzt immer wieder vor, Stahl teilweise zu Preisen unter den Produktionskosten zu exportieren. In diesem Zusammenhang hat die EU-Kommission auch Anti-Dumpingmaßnahmen in Kraft gesetzt.

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