Philips nimmt Abschied vom Licht

Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat einen weiteren Schritt zum tiefgreifenden Umbau gesetzt und einen Teil seiner Lichtsparte (insgesamt rund 8300 Mitarbeiter) verkauft. Mehr als 80 Prozent des Geschäfts mit LED- und Autobeleuchtung werde an die chinesisch-amerikanische Investorengruppe Go Scale Capital abgegeben, teilte Philips am Dienstag in Amsterdam mit.

Der Verkauf soll dem Konzern rund 2,7 Milliarden Euro einbringen. Das 124 Jahre alte Unternehmen, das mit der Entwicklung der Glühbirne groß geworden war, will sich künftig auf die Gesundheitstechnologie ausrichten. Die Produktion von TV-Apparaten hatten die Niederländer bereits abgestoßen. Auch der restliche Teil der Lichtsparte, die etwa komplette Beleuchtungssysteme für Kommunen, Stadien und Büros anbietet, soll verkauft werden - vorzugsweise über den Gang zur Börse. Die Abspaltung der Lichtsparte wird Philips nach eigenen Angaben bis zu 400 Millionen Euro kosten.
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