Raiffeisen-Genossenschaften: Geringer Umsatz
Minus bei Milch

Berlin. Die Raiffeisen-Genossenschaften haben im vergangenen Jahr wegen deutlicher Preisrückgänge einen Umsatzrückgang verbucht. Die Gesamteinnahmen seien im Vergleich zu 2014 um 8,5 Prozent auf 60,8 Milliarden Euro gesunken, sagte der Generalsekretär des Deutschen Raiffeisenverbandes, Henning Ehlers, am Mittwoch in Berlin. Dabei hätten die genossenschaftlichen Molkereiunternehmen mit einem Minus von 14,9 Prozent den größten Umsatzrückgang verzeichnet. Grund für die weiter niedrigen Erzeuger- und Produktpreise sei ein weltweit hohes Angebot bei gleichzeitiger Kaufzurückhaltung Chinas und der erdölexportierenden Länder.

Die Unternehmen der Warenwirtschaft, die mit Getreide, Saatgut, Pflanzenschutz oder Düngemitteln handeln, haben den Angaben nach 7,9 Prozent weniger eingenommen als 2014. Bei Vieh und Fleisch lag das Minus bei 6,1 Prozent. Die Getreideernte in Deutschland sei mit 48,2 Millionen Tonnen im vergangenen Jahr zwar mengenmäßig überdurchschnittlich gewesen, die globalen Märkte jedoch gut versorgt.

Der Raiffeisenverband vertritt nach eigenen Angaben 2250 genossenschaftliche Unternehmen.
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