Raiffeisenbank Auerbach-Freihung überreicht Geldspenden an Einrichtungen
Kohle bringt mächtig Schotter

Insgesamt 1900 Euro überreichte die Raiffeisenbank aus der Kohlenmeiler-Aktion. 1400 Euro gingen allein ans Bürgernetzwerk. Von links: Holger Eckert von der Raiffeisenbank Auerbach, Theo Schleicher vom Bürgernetzwerk, Michael Sommer, Vorstand der Raiffeisenbank und Bürgermeister Joachim Neuß. Bild: swt

Ein Volltreffer war im Sommer die Kohlenmeileraktion der Raiffeisenbank. Der Verkauf der Holzkohle-Säcke florierte dermaßen gut, dass sich einige Einrichtungen Auerbachs nun über einen schönen Geldbetrag freuen können.

Das Bürgernetzwerk Auerbach stand am Freitag im Geldregen. Die Raiffeisenbank Auerbach-Freihung überreichte einen großen Teil des Erlöses aus dem Kohlenmeilerprojekt an Theo Schleicher, den zweiten Vorsitzenden des Netzwerkes, 1400 Euro. Je 250 Euro gingen bereits vorher an den SV 08 Auerbach und die Happy Hoppers, das Auerbacher Männerballett. Auch der Reitverein wurde bereits unterstützt.

Engagement gewürdigt

Michael Sommer, Vorstand des Geldinstitutes, stellte das ehrenamtliche Engagement der Bürgernetzwerker heraus, das die Bank unterstützen möchte. "Sie stellen ihre Zeit und ihre Erfahrung zur Verfügung, Gemeinschaft wird in den Vordergrund gestellt. Das wollen wir aus dem genossenschaftlichen Gedanken heraus unterstützen." Theo Schleicher dankte im Namen aller Mitglieder. Er erläuterte die Grundidee des Netzwerkes und erklärte, dass auch immer wieder Ausgaben anfallen an einem Beispiel. So besteht beim Bürgernetzwerk die Gelegenheit, Kleinmöbel anzubieten. Diese werden im Nebenraum des Lokschuppens gelagert. Von dort können die Möbel an Bedürftige verteilt werden. Dies übernimmt in manchen Fällen ein Netzwerkmitglied mit seinem privaten Auto.

Des Weiteren hat der Verein mit seinem Tag der offenen Tür vor einigen Wochen viel investiert, um sich und die ehrenamtliche Arbeit besser bekannt zu machen. "Auch hier mussten wir einige Investitionen tätigen. Deshalb ist es gut, wenn wir ein finanzielles Polster haben, um gegebenenfalls investieren zu können." Schleicher bat auch die Öffentlichkeit, das Netzwerk zu nutzen, bei Fragen oder Sorgen ins Bürgerhaus zu kommen und die Sprechstunden zu nutzen.

Bürgerhaus beleben

Bürgermeister Joachim Neuß seinerseits lobte das Engagement der Netzwerker ebenfalls, dankte für deren freiwilligen Einsatz und freute sich, dass sie das Bürgerhaus mit den Öffnungszeiten beleben und für die Bürger zugänglich machen. Die Arbeit geschehe oft im Verborgenen, vor allem weil die angefragten Probleme oder Sorgen häufig sehr privater Natur sind. Umso mehr dankte er der Raiffeisenbank für die Unterstützung. Auch habe das Geldinstitut mit der Idee des Kohlenmeilers eine außergewöhnliche Idee für das 700-jährige Stadtjubiläum umgesetzt. Dies beeindruckte Stadt und Verwaltung. Neuß lud die Bürger ein, das Bürgernetzwerk zu nutzen und bei Fragen jederzeit ins Bürgerhaus zu kommen.
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