Rauchwarnmelder für Gehörlose
Kurz notiert

Kassel.(dpa) Unter Umständen können sich Gehörlose Rauchwarnmelder mit Lichtsignalanlage von ihrer gesetzlichen Krankenkasse bezahlen lassen. Das geht aus einer Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) in Kassel hervor (Az.: B 3 KR 8/13 R) , auf die der Verband der Privaten Bauherren (VPB) hinweist. Diese speziellen Geräte dienen nach Ansicht der Richter einem grundlegenden Sicherheitsbedürfnis. Außerdem ermöglichen sie Gehörlosen ein selbstständiges Wohnen. In vielen Bundesländern sind Rauchwarnmelder inzwischen Pflicht. Auch Altbauten müssen in den meisten Ländern nachgerüstet werden. In Bayern läuft die Nachrüstfrist bis Jahresende 2017. Auch wenn niemand kontrolliert, ob die Rauchwarnmelder tatsächlich installiert werden, rät der VPB Hausbesitzern zum Einbau. In allen Wohn- und Aufenthaltsräumen sowie in Flur und Treppenhaus sollten sie möglichst in der Mitte der Zimmerdecke montiert werden.

Änderungen bei Kosmetika

Düsseldorf.(dpa) Bis Sommer müssen auch die letzten Lagerbestände bestimmter Kosmetikprodukte aus den Regalen weichen. Betroffen sind Mittel zur Körperpflege mit Konservierungsstoffen, die in Verdacht stehen, das Hormonsystem zu schädigen, erläutert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Dazu zählen etwa Shampoos, bei deren Produktion Isopropyl-, Isobutyl-, Pentyl-, Phenyl- oder Benzylparaben verwendet wurde. Seit Oktober dürfen Hersteller in der EU diese nicht mehr auf den Markt bringen. Ab 30. Juli dürfen auch Restbestände aus dem Lager nicht mehr verkauft werden.

Pflegeprodukte, die auf der Haut verbleiben - wie Cremes und Lotionen -, müssen ab 16. Juli ohne ein Gemisch aus Methylchloroisothiazolinon (MCI) und Methylisothiazolinon (MI) hergestellt werden. Die Chemikalien können Allergien auslösen, so die Verbraucherzentrale. Ab April 2016 dürfen dann auch Restbestände früherer Produktionen nicht mehr verkauft werden. Aber: MCI kann einzeln verwendet weiterhin in Cremes und Lotionen vorkommen. Die Substanz soll Kosmetika haltbarer machen.
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