Reform des Vergabewesens

Das öffentliche Vergabeverfahren steht einem Zeitungsbericht zufolge vor einer Reform. Es solle einfacher, moderner und schneller sowie grundsätzlich elektronisch werden, berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Sie stützt sich dabei auf den ihr vorliegenden Gesetzentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums, der nun die Ressortabstimmung durchläuft. Zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots könnten durch öffentliche Auftraggeber künftig "neben dem Preis oder den Kosten auch qualitative, umweltbezogene oder soziale Aspekte berücksichtigt werden", heißt es darin. Die Umstellung erspare der Wirtschaft Kosten von 272 Millionen Euro jährlich und der Verwaltung von 144 Millionen. Jährlich gibt es dem Bericht zufolge in Deutschland 16,2 Millionen Vergabeverfahren. Betroffen sind der Einkauf von Waren, Bau- und Dienstleistungen sowie die Vergabe von Konzessionen.
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