Rekord in Schlachthöfen

"Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" - so hieß früher ein Werbeslogan. Das scheint noch heute zu stimmen: In deutschen Schlachthöfen wurde im Jahr 2013 so viel Fleisch verarbeitet wie nie zuvor. Archivbild. dpa
In deutschen Schlachthöfen ist im vergangenen Jahr so viel Fleisch produziert worden wie nie zuvor. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, stieg die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent auf den Rekordwert von 8,2 Millionen Tonnen. Erstmals seit drei Jahren stieg auch die Zahl der geschlachteten Rinder wieder. Grund sei vor allem ein größeres Angebot an heimischen Rindern gewesen. Mit 5,5 Millionen Tonnen (+0,3 Prozent) bleibt Schwein die dominierende Fleischsorte in den Schlachthöfen. Es folgen Geflügel (1,5 Millionen Tonnen) und Rind (1,1 Millionen Tonnen).

Verbraucher sollen unterdessen nach dem Willen des Europaparlaments auch bei Fertigprodukten wie Lasagne erkennen können, woher das Fleisch kommt. Die Abgeordneten forderten in Straßburg die EU-Kommission mit großer Mehrheit auf, einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorzulegen.
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