Schröders Schuld

Dem Kommentar "Arm trotz Arbeit" von Gabriele Weiß vom 20. Februar stimmt dieser Leser zu:

Irgendwann werden hoffentlich alle Groß-Kapitalisten merken, dass man das "Geld nicht fressen" kann. Der Katalysator für den sozialen Abstieg und den gleichzeitigen wirtschaftlichen Aufschwung war die Schröder'sche Agenda 2010, die sozialdemokratisches Gedankengut vernachlässigt hat und viele soziale Errungenschaften der Nachkriegszeit einfach beiseite gestoßen hat.

Mich wundert nur, dass die SPD das alles von "ihrem großen Vorsitzenden Gerhard" hingenommen hat, wie die arbeitende Bevölkerung ausgebeutet wurde und immer noch wird. Man beachte hierzu auch den veränderten Gesundheitsbericht der Deutschen.

Es muss nun auch nicht wundern, dass sich Sozialverbände zu Wort melden. Die Gewerkschaften und sozialdemokratische Parteien haben es jedenfalls zugelassen, wie es ist. Das ist auch mit ein Grund, warum kleine Gruppierungen aktiv werden (müssen), ob als kleine Gewerkschaftsverbände oder als extreme politische Gruppen. Wer täglich hart arbeitet, hat gar keine Zeit, sich um solche Probleme zu kümmern. Und die anderen werden einigermaßen "ruhiggestellt". Ich bin gespannt, wie lange das noch gut geht.

Johann Strasser, 92559 Winklarn
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