Schwacher Euro, starkes Geschäft für Konzerne

Die Euro-Schwäche sorgt für Glanz in den Bilanzen deutscher Börsenschwergewichte. Der operative Gewinn der 14 Dax-Konzerne, die Zahlen für April bis Juni vorlegten, stieg um 11 Prozent auf insgesamt 17,5 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz - ohne Banken - legte um 12 Prozent auf 174,4 Milliarden Euro zu, wie eine Zwischenbilanz des Beratungsunternehmens EY zeigt. "Auf den ersten Blick sind die bisher vorgelegten Zahlen überaus positiv, die Umsatz- und Gewinnentwicklung zeigt eindeutig nach oben", sagte EY-Partner Thomas Harms.

Vor allem der schwache Euro treibe die Umsatzentwicklung an. Produkte "Made in Germany" werden dadurch auf dem Weltmarkt günstiger. Den höchsten Ergebnisanstieg verzeichnete demnach die Deutsche Lufthansa: Die Fluggesellschaft steigerte ihren operativen Gewinn im streikfreien zweiten Quartal um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt verzeichneten nur drei der 14 Konzerne einen Rückgang des operativen Gewinns.
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