Schweiz ermittelt gegen Deutsche Bank

Die Schweizer Wettbewerbshüter haben Ermittlungen gegen die Deutsche Bank und eine Reihe weiterer Finanzkonzerne wegen des Verdachts illegaler Absprachen im Handel mit Edelmetallen eingeleitet. Von den Untersuchungen seien auch die Schweizer Banken UBS und Julius Bär sowie die in London ansässigen Banken HSBC, Barclays, die amerikanische Bank Morgan Stanley und das japanische Unternehmen Mitsui betroffen, teilte die Wettbewerbskommission am Montag in Bern mit. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass unter den Banken "möglicherweise unzulässige Wettbewerbsabreden im Handel mit Edelmetallen getroffen wurden", heißt es. Insbesondere bestehe der Verdacht, dass es Absprachen zu sogenannten Spreads - der Differenz zwischen Nachfrage- und Angebotskurs - gab. Als Edelmetalle gelten dabei Gold, Silber, Platin und Palladium.
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