Schwerpunkt der Metallindustrie
Hintergrund

Regensburg. Die Oberpfälzer Metall- und Elektroindustrie blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Wie eine Berechnung der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände Bayme VBM zeigt, waren im Durchschnitt fast 88 500 Mitarbeiter beschäftigt. Dies sind knapp 69 Prozent aller Industriebeschäftigten in der Oberpfalz und mehr als 11 Prozent in ganz Bayern. Im Vergleich zu 2013 stieg die Zahl der Beschäftigten um 2,1 Prozent. Damit liegt die Oberpfalz beim Beschäftigungswachstum hinter Schwaben und Niederbayern auf dem dritten Rang aller Regierungsbezirke.

Die größte Teilbranche der oberpfälzischen M+E Industrie sind die Hersteller elektrischer Ausrüstungen mit gut 26 000 Beschäftigten. An zweiter Stelle rangiert der Maschinenbau (knapp 21 000 Beschäftigte) vor dem Straßenfahrzeugbau (15 750) auf Platz drei. Die M+E Unternehmen der Oberpfalz erwirtschafteten 2014 einen Umsatz von 24 Milliarden Euro, 62,6 Prozent davon im Ausland. Die Bruttoentgelt-Summe stieg um 5,3 Prozent. Im Schnitt erhielten die Mitarbeiter ein Bruttojahresentgelt von 55 136 Euro."

Walzen: Innovative Bediensysteme

Tirschenreuth. Für die Bedienung der Walze hat Hamm in einem mehrjährigen Entwicklungsprozess ein neues Bedienkonzept auf den Weg gebracht: Easy Drive. Es unterstützt den Fahrer mit einer selbsterklärenden Benutzerführung und gewährleistet ein sicheres und entspanntes Führen seiner Walze.

Zusätzlich kommt mit dem Easy-Drive-Konzept erstmals eine einheitliche, innovative Bedien-systematik und -ergonomie durchgängig bei allen Erdbau- und Asphaltwalzen zum Einsatz. Die Benutzeroberflächen, jeweils mit Multifunktions-Armlehne und Bedienpanel mit Lenkrad, sind damit auf jedem Walzentyp gleich. Logisch strukturierte Bedienfunktionen sorgen in den Führerständen für eine schnelle, stressfreie Orientierung.

Zum System Easy Drive gehört außerdem auch ein vielfach verstellbarer Sitz. Er lässt sich ebenso wie die Konsole mit dem Bedienpanel perfekt justieren, so dass große und kleine Fahrer eine ergonomisch günstige Sitzposition finden. "Die Besucher der Intermat in Paris konnten das gesamte System auf der Messe in den Maschinen, aber auch in einem separaten Simulator persönlich ausprobieren, um zu erleben, wie komfortabel der Arbeitsplatz in der DV+ ist," betont Marketing-Leiter Gottfried Beer.
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