Siemens als Schlusslicht im Dax

Aktien: Der Dax hat am Donnerstag etwas unter Aussagen der US-Notenbank Fed gelitten. Am Ende verlor der deutsche Leitindex 0,20 Prozent auf 11 899,40 Punkte. Die Fed hatte zwar den Weg für eine Leitzinsanhebung frühestens im Juni freigemacht, was Aktien als Anlage langsam wieder unattraktiver erscheinen lässt. Allerdings bremste sie auch die Erwartungen an das Tempo der geldpolitischen Straffung. Die anderen Indizes schlossen im Plus: Der MDax stieg um 0,51 Prozent auf 20 786,38 Punkte. Für den TecDax ging es um 0,73 Prozent auf 1639,73 Punkte hoch.

Spitzenreiter im Dax waren die Papiere der Lufthansa. Sie zeigten sich mit plus 2,40 Prozent unbeeindruckt vom anhaltenden Pilotenstreik. Einmal mehr stützte der Rückgang bei den Ölpreisen den Aktienkurs. Die Papiere von Schlusslicht Siemens litten mit einem Minus von 4,18 Prozent unter vorsichtigen Aussagen des Elektrokonzerns zur derzeitigen Geschäftsentwicklung.

Bei K+S sahen Händler einen Medienbericht als Belastung, dem zufolge sich der Kali-Produzent Belaruskali mit China auf einen Kali-Lieferpreis von 315 US-Dollar je Tonne geeinigt habe. Die damit erzielte Preiserhöhung liege deutlich unter den Erwartungen, sagte Analyst Markus Mayer von der Baader Bank. Für die Aktien ging es um 3,62 Prozent bergab.

Der Eurostoxx 50 rückte um 0,06 Prozent auf 3670,73 Punkte vor. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stand zum Handelsschluss im Minus.

Renten:Die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere fiel auf 0,14 (Vortag: 0,19) Prozent. Der Rex stieg um 0,27 Prozent auf 140,63 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,22 Prozent auf 158,69 Punkte.

Euro:Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0677 (Mittwoch: 1,0592) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9366 (0,9441) Euro. (dpa)
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