Siemens-Rivale verliert Milliarden

Hohe Kosten für die Abspaltung des Finanzgeschäfts haben dem US-Industriekoloss General Electric erneut große Löcher in die Bilanz gerissen. Für das zweite Quartal meldete der Siemens-Rivale am Freitag einen Nettoverlust von 1,36 Milliarden Dollar (Vorjahreszeitraum: plus 3,55 Milliarden Dollar). Grund für die roten Zahlen ist wie bereits im Vorquartal die Trennung von GE Capital, die mit hohem Sonderaufwand einhergeht. Die Finanztochter soll in ihre Einzelteile zerlegt und fast komplett verkauft werden. 2015 plant der Konzern Erlöse aus diesen Verkäufen von etwa 100 Milliarden Dollar. In der Industriesparte, auf die sich GE konzentrieren will, lagen die Erlöse bei 26,9 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn kletterte hier um fünf Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar. Derzeit zieht die Übernahme des Konzerns Alstom ein Nachspiel mit den Wettbewerbshütern der EU-Kommission nach sich.
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