Spekulation um Stellenabbau
Zückt die Commerzbank den Rotstift?

Frankfurt. Presseberichten zufolge steht die Commerzbank vor einem drastischen Stellenabbau. Vorstandschef Martin Zielke wolle mindestens 5000 der konzernweit rund 50 000 Jobs streichen, schrieb das "Wall Street Journal" auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, dass sogar eine fünfstellige Zahl von Stellen gefährdet sein könnte. Die Bank lehnte am Freitag eine Stellungnahme ab.

Zielke arbeitet an einer neuen Strategie, um den von den Folgen der Niedrigzinsen und der verschärften Auflagen der Aufseher ausgelösten Gewinnrückgang zu stoppen. Dem Vernehmen nach will der Manager in der kommenden Woche dem Aufsichtsrat seine Pläne vorlegen und dann die Öffentlichkeit informieren. Durchgesickert ist bereits, dass die Bank vermutlich die Sparte für den Mittelstand auflösen wird. Unter Zielkes Amtsvorgänger Martin Blessing hatte die Commerzbank seit 2013 rund 5000 Stellen abgebaut.
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