Stahlproduktion sinkt im ersten Quartal ins Minus
Hütten produzieren weniger

Die Stahlproduktion in Deutschland ist angesichts der unsicheren globalen Wirtschaftsaussichten im ersten Quartal 2015 gesunken. Die Hütten erschmolzen mit gut 11 Millionen Tonnen zwei Prozent weniger Rohstahl als ein Jahr zuvor, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl in Düsseldorf mitteilte. Im März ging die Produktion sogar um 4,4 Prozent auf knapp 3,9 Millionen Tonnen zurück. Im Januar hatten noch Zuwächse zu Buche geschlagen. Bislang prognostiziert die deutsche Stahlindustrie für dieses Jahr ein Wachstum der Rohstahlerzeugung um ein Prozent auf 43,3 Millionen Tonnen. Die europäische Stahlindustrie kämpft seit Jahren mit niedrigen Preisen bei einem zu großen Angebot. Die Auslastung der Stahlwerke lag im ersten Quartal bei rund 90 Prozent, im März nach Verbandsangaben sogar bei 94 Prozent.
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